Für die Ungeduldigen unter uns...

30.01.2019 von Anne-Kathrin Koch

Gehörst du zu denjenigen, die sich manchmal aufregen, wenn Dinge nicht schnell genug stattfinden? Oder bist du streng mit dir, pushst dich und treibst dich an? Schimpfst du über andere, wenn sie für die gleichen Tätigkeiten ewig brauchen, die du in der Hälfte der Zeit erledigt hättest?

Dann habe ich heute ein paar Gedanken zum Thema Ungeduld für dich.

Irgendwie glauben wir ja, dass Ungeduld hilfreich wäre, um Dinge zu beschleunigen...
Irgendwie meinen wir, dass, wenn wir uns aufregen, wir selbst oder unser Umfeld früher vom Blitz der Erleuchtung getroffen würden...

Und solange diese Psycho – Logik im Verborgenen liegt, werden wir sie immer wieder erfolglos aufgreifen.

Selbst, wenn es uns tatsächlich gelingen sollte, etwas voranzutreiben, ist der Preis doch ziemlich hoch: denn es kostet Kraft und Nerven, und es geht außerdem auf Kosten unseres Glücklichseins.

Solche Psycho–logischen Strategien sind davon abhängig, dass sie im Untergrund wirken dürfen, denn bei Licht betrachtet erkennen wir ihre Unwirksamkeit und können sie loslassen und ersetzen.

Daher lass uns Ungeduld mal bei Licht betrachten:

Die Erde dreht sich nicht schneller, wenn du versuchst sie anzuschieben.
Gras wächst nicht schneller, wenn du an ihm rum ziehst.
Und Blumen blühen nicht schöner, wenn du ihn immer wieder einen Klaps gibst.
Kinder wachsen und lernen nicht schneller, wenn du ihnen die Ohren langziehst.
Und kein Erwachsener verändert sich freiwillig, wenn er dazu gezwungen wird.

Da die Strategie von Ungeduld offensichtlich nicht funktioniert, wie wäre es, dich Alternativen zuzuwenden?

Pflanzen brauchen Nährstoffe und Wasser um zu wachsen.
Und Menschen brauchen Liebe, Unterstützung und wohlwollende Führung.
Wir selbst brauchen oftmals nur Barmherzigkeit und die Bestätigung, dass wir okay sind, obwohl wir uns gerade nicht okay fühlen.
Ein “Du bist okay (- mit deinen Macken)" ist oftmals hilfreicher als schlaue Rat-Schläge.


Teste es!
Wenn du merkst, dass die Ungeduld dich packt, atme erstmal durch, und dann wähle, dir selbst, dem anderen oder der Situation mit Wohlwollen und Unterstützung zu begegnen.
Und erst danach, nach dieser inneren Ausrichtung, handle.

Wie fühlst du dich damit? Und wie entwickelt sich die Situation dann?

Lass mich in den Kommentaren wissen, wenn du magst, und wenn dich diese Gedanken inspirieren, teile sie großzügig.

So oder so - sei gnädig mit dir! Strenge und Härte gibt es schon genug!


Alles Liebe und bis bald,

Anne-Kathrin

P.S.: Das Frühbucher-Angebot für die diesjährigen Tages – und Wochenendseminare gilt nur noch bis zum 31. Januar. Schau dir die Themen an und wenn es dich ruft, nutze es.

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2 Kommentare

Ursel

Ganz herzlichen Dank für diese inspirierende Nachricht!

Antwort von Anne-Kathrin Koch

Sehr gerne :-)

lisa

Danke Anne-Kathrin das trifft es mal wieder genau... im Nachhinein ist mir das auch sehr klar... bald schaffe ich es bestimmt auch mal bevor ich losmecker... einfach atmen guter Trick aber meine limbisches System ist noch einen Tick zu schnell ...tja Gott sei Dank denn überall lauert er der Säbelzahntiger :-)

Antwort von Anne-Kathrin Koch

Hey Lisa, ach, wir sind doch alle eine wandelnde Baustelle ;-) Wir werden halt einfach besser mit der Übung und schneller im Erinnern. Das reicht...

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